BezahlbarWohnen_BGk

Die jüngste Untergruppe des Wohntraum Oberursel e.V. nennt sich "Bezahlbar Wohnen". Die Gruppe stellt sich auf dieser Seite vor.

Unser Ziel


Ein gemeinschaftliches Wohnprojekt in Oberursel in barrierearm gestalteten Mietwohnungen, deren Mietzins möglichst unter der ortsüblichen Miete liegen sollen.

Wer wir sind


Unsere Wohnprojektgruppe von derzeit ca. 18 Mitgliedern sowie einigen neuen Interessent*innen umfasst Paare und Singles ab ca. 50 Jahren, Berufstätige und Rentner*innen. Mal sind die Kinder erwachsen und aus dem Haus oder leben weit weg. Mal haben sich die Lebensumstände oder der Familienstand geändert, so dass die Wohnung zu groß geworden ist.


Auch Einsamkeit ist ein Thema.

Dagegen hilft freundschaftliche solidarische Unterstützung.

Was heißt „gemeinschaftlich“?


Wir wollen als Wohngemeinschaft zusammenleben, in eigenen abgeschlossenen Wohnungen, aber nicht anonym, nicht nach dem Zufallsprinzip zusammen-gewürfelt, sondern mit Vereinsmitgliedern, die sich im Vorfeld der Realisierung des Wohnprojektes kennengelernt haben.


Dazu dienen Treffen, Teilnahme an sozialen und kulturellen Veranstaltungen, Wanderungen etc. Die Pandemie hat die Möglichkeiten des persönlichen Kennenlernens leider etwas eingeschränkt, aber doch nicht ganz lahmgelegt.

Unser Motto


So viel Nähe wie möglich, so viel Distanz wie nötig!

Was wir wollen - kurz und knapp


  • (Generationenübergreifendes) gemeinschaftliches Wohnen


  • Möglichkeit einen Anteil geförderter Wohnungen im Projekt zu integrieren


  • Soziale und kulturelle Mischung der Bewohnerschaft


  • Nachhaltiges, möglichst barrierefreies Bauen und Wohnen


  • Gemeinschaftsraum und idealerweise Gemeinschaftsgarten oder -terrasse


  • Aktive Nachbarschaft in der Gruppe sowie Öffnung nach außen/ins Quartier


  • Soziokulturelle Angebote in den gemeinschaftlich genutzten Räumen für Begegnung, Kultur, Bewegung und Kreativität - für Bewohner*innen, Nachbar*innen und Gäste (Ausstellungen, Vorträge, Lesungen, Kochen, Yoga, Musik, Begegnungsfeste etc.).

Neubauprojekt Mutter-Teresa-Straße


Nachdem unsere Suche nach einem Grundstück - möglichst auf Erbpachtbasis – erfolglos blieb, richten wir unseren Fokus nun ganz auf das Projekt „Hinterm Wall - Mutter-Teresa-Straße“.


Hierfür sind wir auf die Unterstützung durch alle beteiligten Gremien der Stadt, wie insbesondere auch des potentiellen Inverstors Gemeinnütziges Siedlungswerk GmbH aus Frankfurt am Main (GSW) angewiesen und glücklicherweise auch schon in konstruktivem Dialog.


Seit vielen Jahren sind wir mit der Stadt im Gespräch, mit unserem (ehemaligen) Bürgermeister Hans-Georg Brum sowie unserer neuen Bürgermeisterin Antje Runge, mit dem zuständigen Fachpersonal für Stadtentwicklung und Bauprojekte – erst mit Herrn Richter, zuletzt mit Herrn Breese – und auch mit Persönlichkeiten aus dem Stadtparlament.


Wir nehmen häufig an Gesprächsrunden der städtischen Agenda-Gruppe 2010 für genossenschaftliches und gemein-schaftliches Wohnen (Moderation Frau S. Palinkas) teil und nutzen diese öffentliche Plattform zum Informationsaustausch.


Schon einige unserer heutigen Vereinsmitglieder sind hier auf unser Projekt aufmerksam geworden und wir freuen uns über neue Interessent*innen. 

Nachhaltig...


wollen heute alle sein. Wir auch! 


Soweit wir Einfluss schon in der Bauphase eines Projektes nehmen können, bezieht sich das auf Heiz- und Energiekonzepte, Baumaterialien und nicht zuletzt auf Beschränkung auf das Wesentliche. Z.B. brauchen wir keine Tiefgarage, die die Baukosten sowie den CO2-Ausstoß beim Bauen in die Höhe treibt, sondern möchten mittels ÖPNV, Fahrrädern und vielleicht einem car-sharing Angebot mobil bleiben.


Nach dem Bauen kommt das Wohnen. Unser Wohnen und Leben kann nachhaltiger werden, wenn wir unseren privat genutzten Raum eher klein halten (und die rauschenden Feste in den Gemeinschaftsraum verlegen).


Selten gebrauchte Gegenstände können wir gemeinsam nutzen. Und vielleicht auch mal eine größere Portion kochen und diese gemeinsam verspeisen. 

Verwurzelung im Quartier auch andersrum


Unsere Gemeinschaftsflächen für Veranstaltungen in und mit der  Nachbarschaft öffnen ist das Eine.


Umgekehrt sind wir aber auch daran interessiert, uns an anderen Projekten in der Nähe aktiv zu beteiligen.


Ein solches Beispiel könnte der Gemeinschaftsgarten Bommersheim sein, falls sich unsere Hoffnungen bezüglich des geplanten Baugebiets an der künftigen Mutter-Teresa-Straße in Bommersheim materialisieren sollten.

...womit wir schon bei unserem derzeitigen Lieblingsprojekt wären:

Weitere Informationen


Bei Interesse an unserem Wohnprojekt sind Sie sind herzlich eingeladen, Ihre Anfrage an die unten genannte Kontaktperson zu richten oder zu einem Treffen der Agenda-Gruppe zu kommen: (https://www.oberursel.de/de/leben-wohnen/wohnen-bauen/wohnen/#accordion-1-1


Kontakt: Michael Müller,

Telefon: 01578/2773218

Schnappschüsse


aus Gabrieles Garten


... einem wunderschhönen Plätzchen in dem man sich trotz Corona treffen kann,



vom Keltenweg


... wo sich's schön wandern lässt, aber der Wald uns zeigt, wie schlecht es ihm geht und



vom Kunstverein Bad Homburg


...wo wir eine Sonderführung durch eine kleine feine Ausstellung erleben durften.